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Integrierter Ansatz — Intelligente Wasserkreisläufe für Trink-, Regen- und Abwasser

Der natürliche Wasserkreislauf ist ein Musterbeispiel für ein optimales Zusammenspiel innerhalb der Natur. Durch die weltweiten Verstädterungsprozesse, die permanent steigende Nachfrage nach Wasser und Energie durch Mensch, Industrie und Landwirtschaft sowie den zunehmend wahrnehmbaren Klimawandel sind ungestörte natürliche Wasserkreisläufe immer seltener zu finden.

Weltweit haben diese Entwicklungen dazu beigetragen, dass Grundwasserleiter lokal und regional übernutzt, häusliche, landwirtschaftliche und industrielle Abwässer in großen Mengen generiert und Regenwasserereignisse immer häufiger durch ihre lokale Intensität zur Bedrohung für den Menschen werden.

Zur Bewältigung und Lösung der mit den genannten Prozessen in Zusammenhang stehenden Probleme (permanente und ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser, Hochwasserschutz in Küsten- und Flussnähe, sichere Entsorgung der Fäkalien etc.) wurde in der sog. „industrialisierten Welt“ großdimensionierte Infrastruktur zur Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie Niederschlagsbeseitigung errichtet und trotz des stetigen Rückgangs der städtischen Bevölkerung bis heute an deren Dimensionierung bei Bau und Instandsetzung festgehalten.

Es wurde jedoch in den zurückliegenden Jahren ein Ansatz zum integrierten Wasserressourcenmanagement (IWRM) weiterentwickelt und verfeinert. Es ist ein Ansatz, der in anderen klimatischen Regionen mit anderen ökonomischen und sozialpolitischen/kulturellen Rahmenbedingungen anwendbar ist. Dieser Ansatz zielt auf die Maximierung des gesamtgesellschaftlichen Wohls aus der Ressourcennutzung unter Beachtung der Nachhaltigkeit.

IWRM Konzepte für ausgewählte Regionen beinhalten u.a.

  • technische Entwicklungen – z.B. kreislauforientierte Systeme unter Mehrfachnutzung des Wassers
  • flexible, kostengünstige dezentrale Wasserver- und Abwasserentsorgungssysteme mit dem Ziel, lokale Wasserkreisläufe herzustellen
  • eine nachhaltige Bewirtschaftung der Flusseinzugsgebiete
  • Wechselwirkungen und Zusammenhänge (z.B. Grundwasser/ Oberflächenwasser etc.)
  • eine produktivere Auseinandersetzung mit widerstreitenden Interessen (wirtschaftliche Belange vs. Umwelt- und Gewässerschutz)
  • eine konsequente Reduzierung hinsichtlich des Schadstoffeintrags, chemischer Verunreinigungen, etc.

Dies muss ergänzt werden um ein ausgeprägtes Stakeholder Management und spezifische Kommunikationskonzepte sowie ein Konzept zur Partizipation der betroffenen Bevölkerung. Damit werden nicht nur mögliche Widerstände eliminiert sondern zusätzliche Ressourcen verfügbar gemacht.

Nutzen Sie unsere Erfahrung in der Gestaltung und Realisierung von intelligenten Wasserkreisläufen. Wir diskutieren gerne mit Ihnen über Kommunikations- und Partizipationskonzepte oder ein zielorientiertes Stakeholder Management.

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