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Wasser und Umwelt – Innovation durch integrierte wasserwirtschaftliche Lösungskonzepte

Die Ausarbeitung und Umsetzung eines integrierten wasserwirtschaftlichen Lösungskonzeptes muss die Bereiche Wasser, Abwasser, Regenwasser, Energie und Umweltbilanz sowie Finanzen, Projektmanagement, Partizipation und Stakeholder Management umfassen.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG, WRRL) gibt den rechtlichen Rahmen für die nachhaltige und umweltverträgliche Wassernutzung innerhalb der EU vor. Die Richtlinie beinhaltet vier Schwerpunkte: Die räumliche Ausrichtung an Flussgebietseinheiten, einen integrierten Ansatz (chemische, biologische, ökologische Komponente), das Kostendeckungsprinzip, die technischen Standards der Abwasserreinigung. D.h. vor allem Identifizierung und Analyse der Gewässer, Veranlassung entsprechender Bewirtschaftungs- und Schutzmaßnahmen sowie notwendiger Verwaltungsmaßnahmen.

  • WRRL – integrierte Wasserwirtschaft, Schaffung einer einheitlichen, ökologischen und sozialverträglichen Grundlage für die Gewässerbewirtschaftung
  • Nachhaltigkeit bezüglich des ökologischen und chemischen Zustandes der Oberflächengewässer und des Grundwassers bis 2015

Die Erfüllung der gestellten Auflagen bis 2015 stellt an die EU Mitgliedsstaaten höchste wissenschaftlich-technische und organisatorisch-strukturelle Anforderungen einschließlich entsprechend hoher Investitionsaufwendungen.

Durch die Schaffung von mehr lokalen Wasserkreisläufen und naturnahen Maßnahmen kann ein relevanter Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet werden. Hierzu gehören unter anderem:

  • Verbesserung des innerstädtischen Mikroklimas durch mehr Fassaden- und Dachbegrünung gespeist mit Regenwasser
  • Energieeinsparung durch natürliche Klimatisierung (Fassaden- und Dachbegrünung, Wasserverdunstung) unter Verwendung von Regenwasser
  • Lokales Regenwassermanagement mit Versickerung dient dem Schutz vor Überschwemmungen und verbessert die Grundwassersituation
  • Lokale Wasserkreisläufe in Industrie und Gewerbe (Abwasserreinigung und Wiederverwendung, Regenwassernutzung)
  • Wärmerückgewinnung aus Abwasser

Eine wirklich integrierte Lösung erfordert einen systemischen Ansatz. Alle Einflussfaktoren sind so weit wie möglich zu betrachten und in Ihrer Wirkung auf die Umwelt und das Klima abzuschätzen. Ein reduzierter Ressourcenverbrauch schont nicht nur die Umwelt sondern führt auch zu einer finanziellen Entlastung. Die dafür notwendigen Investitionen sind bei geschicktem Einsatz schon in relativ kurzer Zeit zu amortisieren.

INFO: Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Gemeinschaft (WRRL) »

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