Utilities / Wasser (Deutschland)

 

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Strukturinnovation

Strukturelle Innovationen beziehen sich auf zwei Ebenen. Zum einen handelt es sich um die Struktur der bestehenden Infrastruktur, die sich an großen, zentralen Systemen orientiert. Zum anderen geht es um die strukturelle Organisation der flächendeckenden Wasserver- und Abwasserentsorgung in Deutschland.

Um auch zukünftig eine bedarfsgerechte und finanzierbare Infrastruktur anbieten zu können, bedarf es der intelligenten Verknüpfung bestehender zentraler Ver- und Entsorgungssysteme mit semidezentralen und dezentralen Lösungen. Die dezentralen Lösungen müssen ohne den häufig befürchteten Kontrollverlust eingebunden und mehr lokale Wasserkreisläufe so geschlossen werden. Nur so kann den Herausforderungen des demographischen Wandels wie den Folgen des Klimawandels erfolgreich begegnet werden.

Die Strukturentwicklung der deutschen Wasserwirtschaft ist ein Schlüssel zur Umsetzung des Modernisierungskonzeptes. Die Kleinteiligkeit der deutschen Wasserwirtschaft in der bestehenden Form ist ein nicht unerhebliches Anpassungshindernis und muss weiterentwickelt werden. Hierbei geht es nicht in erster Linie um Marktkonzentration durch Fusionen und Kooperationen. Geeignet sind alle Organisationsformen, wie z.B. horizontale Verbundlösungen in Bezug auf Regionen, Medien und Dienstleistungen für die Ver- und Entsorgung, interkommunale Zusammenarbeit, Partnerschaften sowie strategische Allianzen mit Privaten, die mehr strategische Optionen und wirtschaftlichen Spielraum eröffnen. Beispielsweise ergeben sich auf Basis der in Deutschland existierenden Ballungsräume natürliche Ansatzpunkte für die Schaffung sinnvoller Regionalversorgungsstrukturen, Größenordnung der Verbünde etwa 2 - 3 Mio. EW.

  • Synergien aus regionalen (Gemeinden, Landkreise und Städte) und medialen Vernetzungen (Trink- und Abwasser aus einer Hand) sind zu nutzen
  • Strukturen und neue Konzepte insbesondere für eine zumindest in Teilen dezentrale Wasserwirtschaft sind zu entwerfen
  • Integrierte Wasserwirtschaft im Sinne einer komplexen Bewirtschaftung des Aufkommens an Trink- und Abwasser + Regenwasser + Grundwasser/Oberflächenwasser wird unabdingbar
  • Kooperationen, Allianzen, Fusionen zur Bündelung der technischen und wirtschaftlichen Potenziale sind notwendige Voraussetzungen, um die Kosteneffizienz und andererseits die Rentabilität für alle Beteiligten weiter zu entwickeln

Nutzen Sie unsere Ideen und Erfahrungen zur Vergrößerung ihrer strategischen Spielräume und zur Entwicklung neuer darauf aufbauenden strategischen Optionen.

INFO: Synergien »

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