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Entsorgung und Recycling — International

Weltweit steigt das Abfallaufkommen. Deshalb muss oberster Grundsatz moderner Abfallpolitik die Abfallvermeidung sein. Auch die EU hat hierzu bereits entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. Theoretisch sind häufig die notwendigen Vorkehrungen getroffen. Praktisch wachsen jedoch die Müllberge insbesondere auch durch das meist noch unverminderte Wachsen des städtischen Haushaltsabfalls. Das zweite große Problem ist, dass die Deponierung selbst in der EU immer noch dominiert.

Hier wird ein riesiger internationaler Nachholbedarf in der Abfallwirtschaft deutlich. Das weltweite Marktvolumen für Umweltschutztechnik und Dienstleistungen bis zum Jahr 2020 wird auf über 2.000 Mrd. € geschätzt, davon ein nicht unwesentlicher Teil für Abfall- und Recyclingtechnik. Die EU allein sieht im Markt für Abfallbehandlung und –verwertung (insbes. Energieerzeugung) einen hohen Investitionsbedarf, so u.a. die Notwendigkeit zum Bau von über 100 neuen energetischen Verwertungsanlagen.

Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Die Sekundärrohstoffgewinnung ist der Bergbau von morgen. Deutschland ist in diesem Bereich wie in der Wasserwirtschaft weltweit führend. Für die deutschen Unternehmen ergeben sich hieraus große Absatzmärkte. Die Hauptabsatzmärkte sind die Schwellen- und Entwicklungsländer.

Zum Beispiel hat das größte deutsche Unternehmen der Branche die moderne Kreislaufwirtschaft mittels Public-Private-Partnership (PPP) Projekten und Joint Venture in vielen Ländern Osteuropas oder Asiens dank leistungsfähiger Technik konkurrenzfähig präsentiert und etabliert.

Integrierte Abfallwirtschaft ist jedoch nicht nur ein Problem der Technik und der Finanzierung sondern vor allem auch eine kulturell-soziale und organisatorische Herausforderung. Wichtig ist die Einbeziehung aller Bürger in eine sichere Entsorgung bei minimalen Kosten. Planungs- und Realisierungskonzepte sind den lokalen Bedingungen anzupassen. Sensible Informations- und Öffentlichkeitsarbeit einschließlich Fortbildungen und aktiver Einbindung sind erforderlich.

Die hohe Komplexität der Themenstellung erfordert Netzwerkstrukturen bei Planung und Ausführung der Projekte, d.h. einen integrierten Ansatz, da nur das mehrdimensionale Wirken Erfolg bringt (vernetztes Denken im öffentlichen Bereich, Stakeholder Management, Partizipation und Kommunikation, etc.).

Wichtige Eckpunkte sind

  • enormer Nachholbedarf hinsichtlich Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz
  • integrierte Abfallwirtschaft
  • neue EU Abfallrahmenrichtlinie
  • Kontrolle vor Ort und Partnerschaften
  • angepasste Strategien und Vorgehensweisen
  • Personalentwicklung und -führung ausgerichtet auf den internationalen Markt
  • angepasstes Risikomanagement
  • IFAT – als weltweite Leitmesse

Wir leisten gerne einen Beitrag auf Ihrem Weg in die internationalen Märkte.

INFO: Integrierte Abwallwirtschaft » | EU-Abfallrahmenrichtlinie » | IFAT »

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