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Markt und Marktentwicklung

Seit 1998 ist die deutsche Energiewirtschaft beginnend mit dem Strommarkt formal liberalisiert. Seit dieser Zeit wird kontinuierlich an der weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen gearbeitet, zuletzt mit dem Energiewirtschaftsgesetz von 2005. Zentrale Inhalte sind:

  • die Trennung von Netz und Vertrieb
  • die Einsetzung der Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde für Strom und Gas
  • die behördliche Genehmigung der Netzentgelte
  • die Einführung der Stromkennzeichnungspflicht
  • die Liberalisierung des Mess- und Zählerwesens

Ungeachtet dessen verbleiben zahlreiche Konfliktherde, z.B. die Entwicklung der Energiepreise und die Höhe der Netzentgelte trotz Liberalisierung. Verstärkt wird die Diskussion durch den Ausstieg aus der Kernenergie, die Förderung der erneuerbaren Energien und die Umsetzung des Emissionshandels. Hier besteht aus Sicht vieler Politiker und der öffentlichen Meinung massiver Handlungsbedarf. Eine sichere und nachhaltige Energieversorgung gibt es nicht zum Nulltarif. In den letzten zehn Jahren waren es rd. 50 Mrd. € an Investitionen, bis 2020 sind weitere ca. 80 Mrd. € an Investitionen in die Erneuerung der Netze und in den Neubau von Kraftwerken vorgesehen. Mehr Wachstum, weniger CO² lautet das Ziel.

Folgende Punkte werden auch in Zukunft die Diskussion über die Marktentwicklung im leitungsgebundenen Energiesektor bestimmen:

  • Liberalisierung des Energiemarktes durch massiven Druck aus Brüssel
  • Regulierung – Kostensenkung im Netzbetrieb
  • Strukturwandel und demographischer Wandel
  • Energie und Klimaschutz
  • Substitution klassischer Energieträger

Wir unterstützen Sie gerne bei der Analyse und der Umsetzung Ihrer Strategie.

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