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Anreiz-Regulierung — Kostensenkung im Netzbetrieb

Die Kosten für Strom und Gas sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen (seit 2000 um ca. 30%). Die Netzkosten haben daran einen nicht unerheblichen Anteil und werden von der Politik und teils auch von der Öffentlichkeit als erheblich überhöht bewertet. Es fehlt aus dieser Sicht der Wettbewerb.

Die großen Energieerzeuger verfügen über den Großteil der Netze und unterliegen so immer dem Verdacht, ihre Monopolstellung ausgenutzt zu haben.

Ab 2009 werden die Netzentgelte für Strom und Gas gedeckelt (Erlösobergrenzen). Die Anreiz-Regulierung als staatliches Instrument soll zu mehr Wettbewerb führen und Kostensenkungen bei den Strom– und Gasnetzkosten durchsetzen. Verantwortliche Behörde ist die Bundesnetzagentur, die die Erlösobergrenzen festlegt. Eine Regulierungsperiode beträgt 5 Jahre.

Ob die politisch gewünschten Folgen eintreten ist derzeit noch völlig unklar, ebenso bleibt offen, welche (unerwünschten) Nebenwirkungen die Regulierung hat.

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